Arbeitsbereich Sozialpädagogik

AB Mai 18

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Sozialpädagogik reflektiert Erziehung, Bildung und Sozialisation aus erziehungswissenschaftlicher Sicht. Sie analysiert die Aufgabe der Vermittlung zwischen Individuum und Gesellschaft in Hinsicht auf die darin enthaltenen Spannungsfelder und Konflikte. Vorstellungen über Erziehung, Bildung und soziale Probleme werden in einem gesellschaftlichen und politischen Definitionsprozess konstituiert und sind ebenso wie die Gestaltung darauf ausgerichteter Unterstützungssysteme mit ihren Institutionen, Organisationen und Handlungskonzepten stets historisch gebunden und im Kontext des sozialen Wandels zu analysieren.

Der Arbeitsbereich Sozialpädagogik befasst sich mit

  • der historischen, theoretischen und empirischen Analyse sozialer Probleme, gesellschaftlicher Ausgrenzungsprozesse und hierauf bezogener sozialer Unterstützungssysteme im Kontext des sozialen Wandels,

  • der Weiterentwicklung der Regelinstitutionen der Sozialen Arbeit und der sozialpädagogischen Professionalität auf der Grundlage empirischer Forschung sowie

  • theoretischen und konzeptionellen Grundlagen einer partizipativen, an Betroffenenaktivierung orientierten sozialpädagogischen Praxis, auch vor dem Hintergrund von Ungleichheits- und Machtverhältnissen in der Sozialen Arbeit selbst.

Der Forschungsschwerpunkt des Arbeitsbereichs Sozialpädagogik liegt in der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere in den Bereichen Hilfeplanung, Kinderschutz, Beteiligung und Ombudschaft sowie in der (neueren) Kindheitsforschung. Wir befassen uns mit Aspekten der Professionalisierung sowie sozialpolitischen Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit.

Sozialpädagogische Studienangebote sind Teil des erziehungswissenschaftlichen BA-Studiengangs "Bildungs- und Erziehungswissenschaft" sowie des MA-Studiengangs "Bildungswissenschaft" an der Freien Universität Berlin.