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Offener Brief zur Zukunft der Forschung zu sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten

News vom 17.11.2023

Zum Offenen Brief zur Zukunft der Forschung zu sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erfordert fundiertes Grundlagenwissen. Ausgehend vom Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch finanzierte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den vergangenen zwölf Jahren Forschungsprojekte zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten. Damit hat das Bundesministerium einen wichtigen Beitrag auch zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Präventions- und Interventionsmaßnahmen für unterschiedliche Praxisfelder und Zielgruppen geleistet. Ende 2024 wird die dritte Förderphase der BMBF-Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ auslaufen. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde bisher keine Weiterförderung dieses Schwerpunkts beschlossen.

Beteiligte der Förderlinie haben daher einen Offenen Brief verfasst. Das in dieser Breite noch junge Forschungsfeld kann gerade in Deutschland noch keineswegs als etabliert gelten. Es besteht weiterhin erheblicher Forschungsbedarf, dessen Bearbeitung eine darauf gerichtete Förderstruktur voraussetzt. Die Unterzeichnenden fordern das BMBF als Mitglied im Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen dazu auf, die Forschungsförderung zu diesem Themenfeld dauerhaft und nachhaltig abzusichern.

Der Offene Brief kann unter sozialpaedagogik@ewi-psy.fu-berlin.de mitgezeichnet werden und ist in jeweils aktualisierter Fassung hier einsehbar.

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