Trauma-Spezialambulanz
Therapie bei Traumafolgestörungen
Etwa ein Viertel der Menschen in Deutschland erlebt im Leben ein oder mehrere schreckliche Ereignisse oder sieht mit an, wie ein anderer Mensch ein solches Ereignis erlebt. Zu den sogenannten Traumatisierungen gehören z.B. körperliche oder sexualisierte Gewalt, Unfälle, Kriegs- oder Fluchterfahrungen. Häufig gelingt es dem Körper der Betroffenen von selbst, in den ersten Wochen und Monaten das Erlebte oder Gesehene zu verarbeiten – die anfängliche Belastung nimmt dann ab. Es kann aber auch sein, dass die Verarbeitung nicht von selbst gelingt. Dann hängt der/die Betroffene sprichwörtlich in dem Erlebten fest und die Belastung hält an. Wir bieten traumafokussierte Psychotherapie für Menschen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, die in Folge ein oder mehrerer Traumatisierungen anhaltend belastet sind.
Vorwiegend arbeiten wir dabei basierend auf der ‚Entwicklungsangepassten Traumafokussierten Kognitiven Verhaltenstherapie‘ (E-KVT bzw. D-CPT) nach Steil & Rosner und der ‚Traumafokussierten Kognitiven Verhaltenstherapie‘ (tf-KVT) nach Cohen et al.. Zunächst gibt es eine Therapiephase der Stabilisierung und Vorbereitung. Erst wenn der junge Mensch und der/die Therapeut:in denken, dass die Vorbereitung nun ausreichend gut erfolgt ist, beginnt die nächste Therapiephase, in der es um die Verarbeitung der traumatischen Ereignisse geht.
Die Anmeldung erfolgt regulär über das Kontaktformular unter Anmeldung.