Springe direkt zu Inhalt

Entwicklung und Validierung neuer Methoden zur Erfassung maladaptiver Muster des Verhaltens, Denkens und der Emotionsregulation


Aktuelle Entwicklungen in Nosologie und Diagnostik psychischer Erkrankungen gehen zunehmend von einer starken gegenseitigen Beeinflussung und Überlappung traditionell als getrennt definierter „Achse I“ und „Achse II“-Symptomatiken aus. Zudem verdichtet sich die Befundlage zur Veränderlichkeit von klassischen Persönlichkeitstraits wie Neurotizismus durch klinisch-psychologische Interventionen. Ziel dieses Projektes ist es, möglichst kurze und reliable Assessments zu entwickeln, welche auf Basis des im ICD-11 und DSM-5 definierten „Personality Functioning“ persönlichkeitsnahe, maladaptive Muster des Denkens, Verhaltens und der Emotionsregulation erfassen können.  Hierbei sollen nicht nur Fragebogenverfahren verwendet werden, sondern auch algorithmengestützte Auswertung von z.B. Sentiments oder emotional granularity. Es wird davon ausgegangen, das diese persönlichkeitsnahen maladaptiven Muster (auch genannt "Schemata") eine zentrale Rolle im Bezug auf Entwicklung und Remission psychischer Erkrankungen spielen sowie den Behandlungsverlauf klinisch-psychologischer Interventionen moderieren. 

 

Mitarbeiter*innen


Ansprechpartner*in


Publikationen


Kerber, A., Schultze, M., Knaevelsrud, C., Wright, A. G . C., Spitzer, C., & Zimmermann, J. (in preparation). PID5BF+: Development of a Short and Reliable Measure for Maladaptive Personality Trait Domains according to DSM-5 and ICD-11.