Springe direkt zu Inhalt

Förderung professioneller Wahrnehmung von Unterrichtsstörungen durch Cueing im Rahmen eines digitalen, videobasierten Selbstlernmoduls (CueVis)

Teilprojekt im Verbund „Förderung der professionellen Wahrnehmung in digitalen, videobasierten Selbstlernmodulen (ProdiviS)“ mit der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster und der Universität zu Köln

 

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleitung: Prof. Dr. Felicitas Thiel, Dr. Anja Böhnke

Projektkoordination: Dr. Franziska Oschmann (in Elternzeit) 

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Maxie Kilbury M.A.

Studentische Mitarbeiterinnen: Anne-Sophie Forche und Marion Müller

Zeitraum: 2020 - 2022

Ziel des Teilprojektes an der Freien Universität Berlin ist die Entwicklung eines digitalen Selbstlernmoduls, das Lehramtsstudierende bei der professionellen Wahrnehmung von störungskritischen Situationen im Unterricht unterstützt. Professionelle Wahrnehmung ist eine Kernkompetenz von Lehrkräften und damit zentraler Bestandteil eines Fachcurriculums der Lehrkräftebildung. Zwei Teilkompetenzen der professionellen Wahrnehmung, Noticing und Reasoning, werden in fünf Bausteinen zu spezifischen Anforderungen der Störungsprävention und -intervention gefördert. Dazu werden verschiedene digitale Tools eingesetzt.

 

Den Kern des Selbstlernmoduls werden Unterrichtsvignetten in Text- und Videoform sowie ExpertInnen-Tutorials bilden. Für die Produktion der Videos werden Theaterklassen an Berliner Schulen akquiriert sowie ein professionelles Filmteam engagiert. Die Unterrichtsvideos mit eingebauten Cues (visuelle Merkmale) und die entwickelten ExpertInnen-Tutorials sollen die Noticing - und Reasoning-Kompetenzen der Lehramtsstudierenden im Schwerpunkt „Unterrichtsstörungen“ in einem individuellen Tempo fördern. Die theoretischen Kernkonzepte werden durch einen digitalen Reader eingeführt, welcher den Schwerpunkt „Klassenmanagement“ und den „Umgang mit herausforderndem Schüler*innenverhalten im Unterricht“ hat.

 

Die Intervention und der Einsatz des digitalen Readers werden in einem experimentellen Design evaluiert