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Ausgangspunkt

Kommunen sehen sich seit einigen Jahren mit neuen Anforderungen konfrontiert. Während schwierige Haushaltslagen und mangelnde Ressourcen im Bildungsbereich bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts beklagt wurden, gehören der demographische Wandel, die Gefährdung von Ökosystemen und der Klimawandel zu aktuellen Entwicklungen, die Kommunen unmittelbar bedrohen. Auch ein zunehmender Innovationsdruck auf lokale Akteure ist in diesem Kontext zu verzeichnen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), so die Annahme des Projekts QuaSi BNE, kann als Innovationskonzept verstanden werden. Lokale und regionale Akteure werden gefördert, innovative Entwicklungsperspektiven für den Umgang mit den skizzierten Problemen zu identifizieren.

Voraussetzung für die praktische Umsetzung neuer Entwicklungsperspektiven sind Strukturen vor Ort, die ein gemeinsames „Voneinander-Lernen“ sowie inhaltliche und konzeptionelle Unterstützung anbieten.

QuaSi BNE unterstützte die Netzwerkbildung in fünf unterschiedlichen (Modell-)Kommunen und bot den involvierten Akteuren ein bedarfsgestütztes modularisiertes Qualifizierungs- und Beratungsangebot. Netzwerkbildung und Netzwerkanalyse gehörten zu den zentralen Komponenten des Projekts.

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