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Gerhard de Haan in den Nachhaltigkeitsrat berufen

News vom 26.11.2013

Gerhard de Haan in den Nachhaltigkeitsrat berufen

2014 wird Prof. de Haan als kooptiertes Mitglied die Arbeit des Nachhaltigkeitsrates unterstützen. In dieser Funktion möchte er besonders das Thema „Bildung“ in einer ganzheitlichen Perspektive bewegen und einen Impuls für eine deutsche Umsetzung des geplanten Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geben.
„Das Denken in Fächern und Ausbildungsgängen ist mit dem ganzheitlichen Denken in den Kategorien der Nachhaltigkeit noch nicht kompatibel. Das ist eine große Zukunftsaufgabe, auf die man jedoch nicht warten darf, sondern die schon jetzt im Alltag angegangen werden muss“, so de Haan.

Der 2001 von der Bundesregierung berufene und mit 15 Mitgliedern des öffentlichen Lebens besetzte Nachhaltigkeitsrat will Bund und Länder ebenso ansprechen wie die Akteure und Nutznießer einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Bildungsarbeit. Angestrebt wird eine breite Wirkung. Hochschulen und berufsbildende Einrichtungen sind nach Auffassung des RNE Dienstleister für Nachhaltigkeit, und zwar für die Lernenden und für die Gesellschaft im weiteren Sinne. „Dieses Selbstverständnis“, so Marlehn Thieme als Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates, „wollen wir einfordern und die Bildungseinrichtungen ermutigen, ihr jeweiliges Nachhaltigkeitsprofil zu entwickeln und, wo es besteht, zu schärfen und zu ergänzen“.

Prof. Dr. de Haan ist auch auf Landesebene (Baden-Württemberg und Brandenburg) in der Umsetzung der Nachhaltigkeitspolitik engagiert und strebt mit seiner Mitarbeit im Nachhaltigkeitsrat an, Impulse im Bund-Länder-Verhältnis zu setzen. Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung müssten in Zukunft als die Förderung von nachhaltigen Bildungslandschaften verstanden werden, so de Haan.

Das Projekt, welches Gerhard de Haan im Nachhaltigkeitsrat übernehmen wird, soll die Eigenverantwortung der Bildungseinrichtungen zum Beispiel zum Energiesparen oder zur nachhaltigen Beschaffung deutlicher machen. Dabei sollen fachübergreifende Nachhaltigkeitsthemen auch in Ausbildung und Forschung einen festen Platz erhalten und Initiativen der Lernenden gestärkt werden. Inhalte und Grundlagen zur Nachhaltigkeit sollen gebündelt und gut erreichbar angeboten werden. Die möglichen Beiträge des „Unternehmens (Hoch)Schule“ zur Nachhaltigkeit sollen erarbeitet werden und die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung auch in den Themen und im Design von Forschungsprojekten eine stärkere Rolle als bisher erhalten.

Weitere Informationen auf der Website des Nachhaltigkeitsrates

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