Salon Futur #10: Industrie 4.0 - Arbeiten im Zeitalter digitaler Produktionsprozesse

10.12.2015 | 19:00 - 21:00
Salon Futur #10: Industrie 4.0

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Die Digitalisierung von Produktionsprozessen schreitet immer weiter voran und scheint unaufhaltsam. Neben Unternehmensstrukturen wird er ganze Branchen verändern und beeinflussen, wie, wo und was wir arbeiten werden. Fraglich ist, ob die strukturellen Anpassungen, die für den Entwicklungsprozess der vierten industriellen Revolution nötig sind, von einzelnen Unternehmen, Unternehmensverbünden oder Branchen allein herbeigeführt werden können. Neben einer Reifegradprüfung - so die Überzeugung der beiden Gastredner - mit der einzelne Unternehmen ihre Entwicklung hin zur Digitalisierung von Prozessen transparent machen, bewerten und steuern können, muss eine gesamtgesellschaftliche Bewertung für das Erreichen der Voraussetzungen auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution und einem damit verbundenen Arbeiten 4.0 erfolgen.

Die Dozenten Prof. Dr. Thomas Pietsch und Dr. Ben Kettner gaben dabei zunächst Einblicke in den Stand des Entwicklungsprozesses auf dem Weg zu einer vierten industriellen Revolution auf der Basis einer Interviewstudie mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen. Deutlich wurde dabei vor allem, dass die Erwartungen an und Bedingungen für eine Umsetzung von Ansätzen der Industrie 4.0 von Branche zu Branche und sogar von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sind. Unterschiedlich nicht nur in Bezug auf Fragen der Machbarkeit und Umsetzbarkeit, sondern insbesondere auch in Bezug auf Fragen der Wünschbarkeit. Die Keynote schloss mit 10 Thesen zu Industrie 4.0 (siehe auch PDF: Folienauswahl Keynote). Die anschließende Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Gerhard de Haan und Michaela Führer zeigte dabei vor allem, dass die Chancen, Herausforderungen und Mitbestimmungsmöglichkeiten unterschiedlich bewertet werden: Stehen für die einen die Chancen z.B. in Form von optimierten Produktionsprozessen im Vordergrund, sehen Kritiker vor allem die Datensicherheit und die veränderten Anforderungen an den Arbeitnehmer kritisch. Ein breiter öffentlicher Diskurs über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter der digitalen Produktion ist deshalb notwendig und wünschenswert.

Ablauf

19:00 Keynote:

  • Prof. Dr. Thomas Pietsch, Professor im Studiengang Wirtschaftsinformatik der HTW Berlin für das Fachgebiet Informations- und Geschäftsprozessmanagement
  • Dr. Benjamin Kettner, Mitgründer und CTO der ML!PA Consulting GmbH

ca. 19:45 Podiumsdiskussion mit:

  • Univ.-Prof. Dr. G. de Haan, Institut Futur, FU Berlin und 
  • Michaela Führer, Kapitel 21: Zukunftsforschung

Zeit & Ort

10.12.2015 | 19:00 - 21:00

yomma
Chausseestraße 84
10115 Berlin
Zur interaktiven Google-Karte (extern)

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